Demo, Nora Tschirner und Marketing-Maschinerie
Tomb Raider: Vorbereitung auf die neue Lara

Für Square Enix ist der 5. März 2013 ein enorm wichtiger Termin. Denn an diesem Tag erscheint mit „Tomb Raider“ der Reboot der beliebten Abenteuer-Serie. Lara Croft erhält allerdings nicht nur ein oberflächliches Facelifting, vielmehr sind die Entwickler bemüht, die Action-Heldin neu zu erfinden.

Am 5. März 2013 ist es soweit. (Foto: Square Enix)

Am 5. März 2013 ist es soweit. (Foto: Square Enix)

„Tomb Raider“ wird zwar erneut von Crystal Dynamics, den Machern der letzten und vielfach gelobten Episoden, produziert, doch wird sich konzeptionell viel ändern. Beispielsweise strandet Lara auf einer fremden Insel und kämpft im wahrsten Sinne des Wortes ums Überleben. Von einem emotionalen, tiefgründigen, cineastischen Survival-Epos ist hier die Rede. Auch wird jetzt eine Geschichte erzählt, die verdeutlichen soll, wie Lara zu einer mutigen Heldin wird. Im neuen „Tomb Raider“ ist sie jung und erlernt den Umgang mit Pfeil und Bogen – der wohl wichtigsten Waffe des Spiels.

Marketingmaschinerie

Emotionaler. Heißt es. (Foto: Square Enix)

Emotionaler. Heißt es. (Foto: Square Enix)

Square Enix scheut keine Mühen. Die deutsche Version von „Tomb Raider“ wird selbstverständlich professionell vertont. Nora Tschirner darf Lara akustisch darstellen – was wohl auf gewisse Weise auch den Charakter von Maidame Croft verdeutlicht. Für die Verantwortlichen war die 31-jährige Schauspielerin erste Wahl, gehört sie schließlich zu den jungen Top-Stars Deutschlands.

Interessant ist hierbei die Aussage von Lars Winkler, Marketing Director der Square Enix GmbH: „Das neue Tomb Raider ist anders als seine Vorgänger und fordert von den Sprechern mehr als je zuvor. Entsprechend wichtig war es, die richtige Schauspielerin für diese Rolle zu finden. Nora Tschirner bringt sowohl die Klasse mit, um Lara Crofts menschliche Seite im neuen Abenteuer zum Ausdruck zu bringen, als auch eine unbändige Begeisterung für die Aufgabe.“ In der Realität klingt das Resultat offenbar nicht ganz so beeindruckend, schaut man sich das offizielle Kurz-Making-Of zu „Tomb Raider“ an. Zum Schluss hin verdeutlicht Nora Tschirner ihr Talent – oder anders gesagt: wie man es von ihr kennt. Wer „Keinohrhasen“ oder „Zweiohrküken“ gesehen hat, weiß von dem „abgelesenen“ Stil. Es bleibt also zu hoffen, dass sie im fertigen Spiel tatsächlich Gefühle einer virtuellen Figur vermitteln kann – bei Disneys „Merida“ klappte dies beispielsweise gut.

Noch mehr

Square Enix hat noch weitere Produkte rund um „Tomb Raider“ in der Pipeline. Gemeinsam mit Microsoft und Bigben Interactive wird man offizielle Gamepads für Xbox 360 und PlayStation 3 in den Handel bringen, ebenfalls Smartphone-Hüllen für aktuelle Mobiltelefone (iPhone, Samsung Galaxy S3).  Jäger und Sammler haben sicher längst die hübsche Collector’s Edition des Spiels vorbestellt. Diese enthält eine attraktive Sammler-Figur mit Lara in einer ihrer Posen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Erwartungen an „Tomb Raider“ erfüllt werden. Aufgrund der Berühmtheit der Figur kann kaum angezweifelt werden, dass das Action-Adventure floppt. Eine spielbare Demo wird’s übrigens aufgrund einer potentiellen Spoiler-Gefahr nicht geben. Heißt es. Ob uns das skeptisch machen muss?

„Tomb Raider“ erscheint für PC, Xbox 360 und PlayStation 3.

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