2014 für PC und Konsolen
The Witcher 3 – Wild Hunt: Der Hexer kehrt zurück!

Es war ein harter Kampf für die polnischen Entwickler von CD Projekt RED. Damals arbeiteten sie viele Jahre an ihrem Rollenspiel „The Witcher“ – und kein großer Publisher hatte Interesse. Doch dann klappte es – und das düstere Abenteuer des Hexers Geralt wurde ein riesiger Erfolg. Es folgte die nicht minder schlechte Fortsetzung – ebenfalls ein Hit! Logisch, dass es mit „The Witcher“ weitergehen darf und muss – mit „The Witcher 3: Wild Hunt“.

Das erste Bild - aus der US-Zeitschrift Game Informer. (Foto: Game Informer)

Das erste Bild - aus der US-Zeitschrift Game Informer. (Foto: Game Informer)

Eigentlich ist das Sequel keine Überraschung. Allein das „The Witcher“-Debüt wurde über zwei Millionen Mal verkauft, Teil 2 sogar über 2,2 Millionen Mal – inklusive den Umsetzungen für Xbox 360 und Mac. Zugleich aber geht das Studio davon aus, dass sich über vier Millionen Raubkopien allein von „The Witcher 2“ im Umlauf befinden – keine schöne Zahl. Trotzdem müssen die ersten beiden Geschichten mit dem charismatischen Helden profitabel genug gewesen sein, sonst wäre es wohl nie zur Ankündigung von „The Witcher 3: Wild Hunt“ gekommen. 2014 soll das Spiel für PC, sicherlich Mac und auch für die dann aktuelle Konsolengeneration erscheinen. Wahrscheinlich sind also Fassungen für Wii U sowie die Nachfolger der Xbox 360 und PlayStation 3. Genaue Angaben machen die Verantwortlichen nicht.

Was gibt’s?

Das Pferd wird wohl bedeutsam sein. (Foto: Game Informer)

Das Pferd wird wohl bedeutsam sein. (Foto: Game Informer)

Dafür sind schon etliche Details zu „The Witcher 3: Wild Hunt“ bekannt. So handelt es sich wohl wieder mehr um ein Rollenspiel in einer offenen Spielwelt. Eigenen Aussagen zufolge soll das Szenario rund 20 Prozent größer ausfallen als das bei dem RPG-Schwergewicht „Skyrim“. Bedeutet dies, dass uns ausschweifend viele Entscheidungen erwarten? Das ist noch nicht bekannt. Bei „The Witcher 2“ entschieden sich Spieler für gewisse Wege, die Größe des „Universums“ wurde also gezielt beschnitten. Andererseits heißt es, dass es 30 bis 40 Minuten dauert, um mit einem Pferd durch das Reich von „The Witcher 3“ zu reiten.

Technisch setzt der Titel auf die brandneue REDengine 3, die neueste Fassung der hauseigenen Entwicklungsumgebung des Studios. Diese dürfte viele neue Möglichkeiten bieten – von Effekten bis hin zur Ausgestaltung der Landschaften. Die Designer verzichten dieses Mal auf Kapitel oder Akte, stattdessen wird die Geschichte durch die Arten der Aktivitäten erzählt. In einem Bereich wird es mehr ums Jagen, Questen oder dem Bauen von Rüstung  bzw. Brauen von Tränken (Crafting) gehen, in einem anderen beschäftigt man sich mit politischen Ereignissen. Aktuell werden schon die Gebiete Skellige, Novigrad und No Mans Land genannt, in denen sich Geralt aufhalten darf. Er ist übrigens auf der Suche nach seinen geliebten Menschen und verfolgt eine Gruppe namens Wild Hunt. Seine persönlichen Interessen stehen jetzt im Fokus der Handlung.

Feinheiten

CD Projekt RED achtet auf weitere Verbesserungen. Das Jagen von Monstern ist von großer Relevanz, Informationen hierzu erhält man in einer Art Kodex. Bücher und Bewohner verraten weitere Hintergründe. Beim Kämpfen spielen ferner Tränke und sogar die Tageszeit eine Rolle. Das Aufspüren von Informationen soll zudem dazu beitragen, Feinde effektiver zu bezwingen. Getötete Schurken lassen wie gewohnt Geld und Bestandteile für Tränke fallen.

Ansonsten soll die Gegner-Intelligent komplett neu sein. Auch geskriptete Bossgegner gehören der Vergangenheit an, und man verspricht mehr Interaktion mit der Umgebung beim Kämpfen. Das Pferd wird bei Geralts Odyssee ein praktischer Helfer sein. Und auch das Inventar wird komplett erneuert, genauso soll das Crafting intensiver betrieben werden können.

Aktuelles Bildmaterial von „The Witcher 3“ gibts noch nicht viel. Dieses soll auch auf einer sehr frühen Version basieren, als finales Produkt soll das Spiel deutlich mehr beeindrucken.

In jedem Fall herrscht sichtlich schon Aufregung unter den „The Witcher“-Fans in den sozialen Netzwerken. Zu Recht, denn die ersten Angaben klingen schließlich vielversprechend. Zuvor wird CD Projekt RED aber noch „Cyberpunk 2077“ veröffentlichen.

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